Fernzugriff, den Sie am Handy freigeben.
CAS Remote verbindet Sie mit Ihrem Büro-PC und mit Anlagen im entfernten Netz – über Ihren eigenen Server. Jede Verbindung wartet, bis Sie sie auf dem Smartphone bestätigen.
Für Windows 10 und 11. Keine Portfreigabe im Router nötig.
c.schmidt möchte auf buero-pc zugreifen
Probieren Sie es aus: Tippen Sie auf dem Handy auf „Erlauben“.
Eine Verbindung in vier Schritten
Der Büro-PC hält von sich aus Kontakt zu Ihrem Server. Sie melden sich an, bestätigen am Handy – und arbeiten.
Anmelden
Im Client-Programm Rechner auswählen, Benutzer und Passwort eingeben, „Verbinden“ klicken.
Code vergleichen
Client und Handy zeigen denselben vierstelligen Code. Stimmt er überein, sind wirklich Sie es.
Am Handy erlauben
Ein Tipp auf „Erlauben“ gibt die Sitzung frei. Ohne Antwort verfällt die Anfrage nach zwei Minuten.
Arbeiten
Remote Desktop öffnet sich mit einem Klick. Weitere Geräte im entfernten Netz sind über lokale Ports erreichbar.
Was Sie damit erreichen
Gedacht für Technik und Service: den Rechner im Büro bedienen, die Steuerung in der Halle erreichen, ohne fremde Cloud dazwischen.
Remote Desktop mit einem Klick
Nach der Freigabe öffnet der Client die Windows-Remotedesktopverbindung direkt zum entfernten PC. Für Windows Home funktioniert es genauso mit einem VNC-Server.
Geräte im entfernten Netz
Steuerungen, Bediengeräte oder Weboberflächen im Büronetz erreichen Sie über einen lokalen Port, zum Beispiel 127.0.0.1:1502 für Modbus/TCP. Welche Geräte erreichbar sind, legen Sie auf dem Büro-PC fest.
Kein Umbau am Router
Büro-PC und Laptop verbinden sich von innen nach außen. Das funktioniert hinter jedem Router, im Mobilfunk und in den meisten Firmennetzen.
Alles auf Ihrem Server
Kein Konto bei einem Fremdanbieter, keine Lizenzgebühr pro Gerät. Logins, Freigaben und Verlauf liegen auf Ihrem Server.
Kontrolle vom Handy aus
Die Freigabeseite zeigt, welche Rechner online sind, wer gerade verbunden ist, und trennt laufende Sitzungen auf Knopfdruck.
Sicherheit, ehrlich beschrieben
CAS Remote schützt den Zugang sorgfältig. Wo es bewusst einfach bleibt, steht es hier.
Eingebaut
- Verschlüsselt per TLS zwischen allen Geräten und Ihrem Server (Let’s-Encrypt-Zertifikat).
- Zweiter Faktor am Handy für jede einzelne Sitzung, mit Vergleichscode gegen untergeschobene Anfragen.
- Keine Klartext-Passwörter: Passwörter, PIN und Geräte-Schlüssel werden nur als PBKDF2-Hash gespeichert.
- Sperre nach fünf Fehlversuchen für fünf Minuten, pro Absender-Adresse.
- Freigabeliste auf dem Büro-PC: nur eingetragene Adressen und Ports sind über den Tunnel erreichbar.
- Sitzungen trennen und den Verlauf einsehen, jederzeit vom Handy aus.
Bewusst einfach gehalten
- Ihr Server leitet den Datenverkehr weiter und könnte ihn grundsätzlich einsehen. Remote Desktop und VNC sind zusätzlich selbst verschlüsselt, Protokolle wie Modbus/TCP nicht.
- Port-Weiterleitung statt vollständigem VPN: Sie erreichen gezielt eingetragene Dienste, erhalten aber keine eigene Adresse im Büronetz. Netzwerkumgebung und Gerätesuche per Broadcast funktionieren deshalb nicht.
- Die Freigabe läuft über eine Webseite im Handy-Browser, nicht über eine eigene App. Optional kommt eine Push-Nachricht über ntfy.
Download
Drei Bausteine, Version 1.0. Client und Host-Agent sind einzelne Programmdateien und brauchen keine Installation.
| Baustein | Wofür | Datei | Herunterladen |
|---|---|---|---|
| ClientFür Ihren Laptop | Fenster zum Anmelden, zeigt den Freigabe-Code und öffnet Remote Desktop. | cas_remote_client.exe | Client laden |
| Host-AgentFür den Büro-PC | Läuft unsichtbar im Hintergrund, startet mit Windows und wartet auf freigegebene Verbindungen. | cas_remote_host.exe | Host-Agent laden |
| Server & QuellcodeFür Ihren Linux-Server | Vermittlungs-Server mit Freigabeseite, Konfiguration für nginx und systemd, Anleitung und der vollständige Python-Quellcode. | cas-remote-1.0.zip | Paket laden |
Voraussetzungen
Windows 10 oder 11 auf Laptop und Büro-PC. Für Remote Desktop auf dem Büro-PC Windows Pro, alternativ ein VNC-Server. Ein Linux-Server mit Python 3.9 oder neuer, nginx und einer eigenen Subdomain.
Nach dem Download
Windows kann bei unbekannten Programmen „Der Computer wurde durch Windows geschützt“ anzeigen. Über „Weitere Informationen“ und „Trotzdem ausführen“ starten Sie das Programm. Den Host-Agent richten Sie mit host_autostart_einrichten.bat für den automatischen Start ein.
Einrichtung und Fragen
Die vollständige Anleitung liegt als README im Server-Paket. Hier das Wichtigste in Kürze.
Wie richte ich den Server ein?
Subdomain per DNS auf Ihren Server zeigen lassen, Paket nach /opt/cas-remote entpacken und mit cas_remote_server.py init die Konfiguration anlegen. Danach Handy-PIN, Büro-PC und Benutzer mit setpin, addhost und adduser hinzufügen.
Die mitgelieferte nginx-Konfiguration und der systemd-Dienst sorgen für HTTPS und automatischen Start. Das Zertifikat holt certbot --nginx.
Wie bereite ich den Büro-PC vor?
Remote Desktop in den Windows-Einstellungen einschalten. Den Host-Agent in einen festen Ordner legen und einmal starten; er legt host_config.json an. Dort Rechnername, den Schlüssel vom Server und die erlaubten Ziele eintragen.
Anschließend host_autostart_einrichten.bat als Administrator ausführen. Der Agent startet ab dann bei jedem Hochfahren, auch ohne angemeldeten Benutzer.
Wie kommt die Freigabe aufs Handy?
Öffnen Sie die Adresse Ihres Servers im Handy-Browser, melden Sie sich mit der PIN an und legen Sie die Seite über „Zum Startbildschirm hinzufügen“ ab. Neue Anfragen erscheinen dort automatisch mit Vibration.
Für eine Benachrichtigung bei gesperrtem Bildschirm installieren Sie die kostenlose App ntfy und tragen das abonnierte Thema in der Server-Konfiguration ein.
Wie erreiche ich eine Steuerung im entfernten Netz?
Auf dem Büro-PC die Adresse der Steuerung in host_config.json erlauben, etwa 192.168.178.50:502. Im Client eine Weiterleitung eintragen: 1502 = 192.168.178.50:502.
Ihr Programm auf dem Laptop verbindet sich dann mit 127.0.0.1, Port 1502, und landet bei der Steuerung.
Was passiert, wenn ich die Anfrage nicht bestätige?
Nach zwei Minuten verfällt sie, und der Client meldet „Keine Freigabe am Handy“. Lehnen Sie ab, wird die Verbindung sofort beendet und im Verlauf vermerkt.
Läuft der Server auch auf Webhosting ohne eigenen Server?
Nein. Der Vermittlungs-Server ist ein dauerhaft laufender Dienst und braucht einen eigenen Linux-Server oder vServer mit Root-Zugang.